Aktuelles in der Lerntherapeutischen Praxis




Mitarbeiter/in für die Durchführung von Lerntherapien in Teilzeit gesucht

Wir freuen uns, dass unser Beratungs- und Therapieangebot sehr gut nachgefragt wird. Um der wachsenden Inanspruchnahme gerecht zu werden, suchen wir eine qualifizierte Kollegin/einen qualifizierten Kollegen für die Durchführung von Lerntherapien (Legasthenie- und Dyskalkulietherapie) in unserer Praxis, zunächst im Umfang von ein bis zwei Nachmittagen.

Wir wünschen uns eine Kollegin/einen Kollegen mit pädagogischem/psychologischem/ oder ähnlichem akademischem Abschluss (gerne Lehrkräfte) mit Interesse an einer psycholinguistisch/kognitiven Ausrichtung der Lernförderung.



Veranstaltung:
"Therapeutische Standards in der Legasthenietherapie"

Gegenstand unserer Informationsveranstaltung "Therapeutische Standards in der Legasthenietherapie" ist die Darstellung der in Wissenschaft und therapeutischer Praxis etablierten Standards für die Behandlung der Legasthenie. Wir werden zunächst unter Bezugnahme auf die "Evidenz- und konsensbasierte Leitlinie für Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung" (S3-Leitlinie, herausgegeben durch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie) einige gängige Fördermethoden vorstellen. Im zweiten Teil der Veranstaltung erläutern wir die Methoden, die wir in der Lerntherapeutischen Praxis der Therapie schriftsprachlicher Teilleistungsstörungen zugrunde legen.

Die urspünglich für 12. November geplante Veranstaltung "Therapeutische Standards in der Legasthenietherapie" muss leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der Vortrag wird im kommenden Frühjahr nachgeholt.



2. überarbeitete und erweiterte Auflage:


Titelblatt - Englische Rechtschreibung, Probleme deutschsprachiger Schüler
Günther Nieberle

"Englische Rechtschreibung - Probleme deutschsprachiger Schüler"

Theorie und Handreichungen zur Förderpraxis

Die Arbeit begründet Förderstrategien für deutschsprachige Schüler. Sie führt einen Vergleich der Laut-Zeichenverbindungen des Englischen und des Deutschen durch und zeigt, dass Fehlleistungen deutschsprachiger Schülern bei der Aneignung der englischen Rechtschreibung in den Ähnlichkeiten der Schriftsysteme eine wichtige Grundlage haben. Diese Perspektive auf Rechtschreibfehler Englisch lernender Kinder war bei Erscheinen der ersten Auflage des Buches neu. Sie wurde vom Fachpublikum sehr positiv aufgenommen.

Seit Erscheinen der ersten Auflage im Jahr 2005 hat das Interesse an neuen Wegen für die Lösung der Lernprobleme im Fach Englisch weiter zugenommen. Im Gespräch mit Praktikern aus Lerntherapie und Schule wird regelmäßig der Wunsch nach einem stärkeren Praxisbezug, nach unmittelbarer Umsetzung der hier vorgelegten Theorie deutlich.

Die 2. Auflage des Buches greift dieses Bedürfnis auf und bietet nun neben der sprachwissenschaftlichen Darstellung des Hintergrundes, vor dem die Schreibprobleme auftreten, umfangreiche praktische Hilfen an:

  • Der Rechtschreibwortschatz in Kapitel 5, der englische Wörter nach der Schreibung des betonten Stammvokals ordnet, wurde um weitere Items ergänzt und enthält nun über 2000 Wörter.
  • Für die Förderpraxis wurde ein Kapitel zur "Einführung der Haupt-Schreibvarianten für englische Sprachlaute in Unterricht und Förderung" hinzugefügt, das die Relevanz der verschiedenen Schreibweisen erläutert und Strategien zeigt, die den Schülern beim Schreiben im Englischen Orientierung geben können.
  • Es verweist auf den umfangreichen Praxisteil mit über 50 Kopiervorlagen zur Einführung der Laut-Buchstabenverbindungen in Unterricht, Lernförderung und Lerntherapie.


Bestellmöglichkeit: Verlag für kognitive Lernförderung

 

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