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Therapie der Fremdsprachenlegasthenie Englisch
Für viele Legastheniker stellt die Bewältigung der Komplexität des englischen Schriftsystems eine Aufgabe dar, die ohne zusätzliche Förderung nicht zu bewältigen ist. Sie verwechseln beim Sprechen und bei der schriftlichen Wiedergabe Laute des Englischen untereinander und mit deutschen Sprachlauten, lassen Buchstaben/Buchstabengruppen aus oder fügen sie hinzu, verwechseln gleich klingende Wörter des Englischen, lehnen, oft nach anfänglich guter Motivation, die Befassung mit der Fremdsprache mehr und mehr ab.
Aber nicht nur Legasthenikern bereitet die vielfältige englische Orthographie Kopfzerbrechen. Auch einige andere Schüler bekommen beim Übergang vom Deutschen in das Englische Schwierigkeiten. Für die „typischen“ Lernprobleme deutschsprachiger SchülerInnen im Englischen haben wir in der Lerntherapeutischen Praxis unter dem Titel „Englische Rechtschreibung mit Alfi und Betty“ ein Programm entwickelt, das wir der Förderung zu Grunde legen. Die Englischförderung in der LTP bietet effektive, wissenschaftlich begründete Lernstrategien für den einzelnen Schüler an und versteht sich deshalb als begrenzte Intervention, die Kinder/Jugendliche in der Regel befähigt, nach einer kurzen Interventionsphase wieder mit herkömmlicher Förderung zurecht zu kommen. Die Lerntherapeutische Praxis hat für die Therapie der Fremdsprachenlegasthenie Englisch ein eigenes Förderprogramm entwickelt, das im Verlag für kognitive Lernförderung erschienen ist. Näheres finden Sie unter www.alfi-und-betty.com. Unter dem Titel „Englische Rechtschreibung - Probleme deutschsprachiger Schüler“ stellten wir am 24.9.2005 auf dem 15. Kongress des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie in Berlin unser Konzept zur Rechtschreibförderung im Englischen vor. Eine Kurzzusammenfassung (abstract) dieses Vortrags können Sie hier abrufen. |